
Japanische Freitaucherinnen, die aus dem Ozean auftauchen.
Freitauchen kann ein Sport, ein Beruf, eine Suche oder eine Obsession sein. Der Versuch, mit nur einem Atemzug tief unter Wasser zu tauchen, hat einige Menschen das Leben gekostet und andere mit einer Dekompressionskrankheit verkrüppelt. Die Aida International Organisation of Freedivers sagt, dass das Freitauchen auf Ihre Zeit im Mutterleib zurückgeht, "eine aquatische Umgebung, die dem Meerwasser sehr ähnlich ist." Ob sich ein Freitaucher danach sehnt, in den Mutterleib zurückzukehren, ist nur eine Spekulation, aber es steht außer Frage, dass das Freitauchen - manchmal als Apnoe bezeichnet - eine reiche und farbenfrohe Geschichte hat. Aristoteles war der erste, der die häufigsten Auswirkungen des Tauchens feststellte - Nasenbluten und Ohrenschmerzen. In der Neuzeit reiten japanische und koreanische Frauen mit großen Steinen auf dem Grund eines Meeres oder Sees und suchen im kalten Wasser nach Perlen, Hummern und anderen Schätzen.
Blattwender
Um Ihren Körper und Geist auf ein Freitauchabenteuer vorzubereiten, werden auf der MatadorSports-Website drei Übungen empfohlen. Die einzige Ausrüstung, die Sie benötigen, ist ein Buch und ein Stuhl. Setzen Sie sich und atmen Sie tief durch. Blättern Sie auf einer zufälligen Seite und lesen Sie weiter, während Sie den Atem anhalten. Lesen Sie weiter, solange Sie den Atem anhalten können, und markieren Sie dann diesen Punkt auf der Seite. Diese Übung bereitet Sie auf die Krämpfe vor, die Sie in Ihrem Zwerchfell verspüren und die Sie ausflippen könnten. Sie treten jedoch auf, lange bevor Ihrem Körper der Sauerstoff ausgeht, sodass kein Grund zur Panik besteht. Lesen Sie weiter, wenn Sie das nächste Mal einen Seitenwender machen, während Sie Ihre Lungenkapazität weiter ausbauen.
Apnoe-Spaziergang
Alles, was Sie für diese Übung benötigen, ist eine Uhr mit einem Sekundenzeiger und ein Ort zum Gehen. Halten Sie eine Minute lang den Atem an, während Sie still stehen. Gehen Sie nach 60 Sekunden in einem gleichmäßigen, aber entspannten Tempo und halten Sie weiterhin den Atem an. Geh so weit du kannst. Der Zweck des Apnoe-Spaziergangs besteht darin, Ihren Körper in einen anaeroben Zustand zu versetzen, in dem Sauerstoff schneller verbraucht wird als nachgefüllt wird, ohne dass er geschwächt oder eingeklemmt wird.
Blindes Schwimmen
Die Blindschwimmübung ist eine schreckliche, aber wichtige Methode, um den Stress nachzuahmen, den Sie während eines Freitauchens empfinden könnten. Zumindest benötigen Sie einen Pool, eine Maske und Klebeband. Flossen sind optional, ein Sicherheitskumpel jedoch nicht. Versuchen Sie niemals ein blindes Schwimmen ohne einen Sicherheitskumpel oder Rettungsschwimmer, der Sie aus dem Pool ziehen kann, wenn die Dinge haarig werden. Decken Sie Ihre Maske vollständig mit Klebeband ab, steigen Sie in den Pool, atmen Sie tief ein, tauchen Sie ein und schwimmen Sie unter Wasser um den Poolrand herum, bis Ihnen die Luft ausgeht. Diese Übung hilft Ihnen, sich auf unerwartete Situationen unter Wasser vorzubereiten, z. B. auf eine Maske, die sich verzieht. Stress ist der Feind eines Freitauchers. Es hat physiologische Auswirkungen, wie z. B. eine Erhöhung der Herzfrequenz, sowie psychologische Auswirkungen, die dazu führen können, dass Sie Fehler machen und möglicherweise sogar in Panik geraten.
ARD-Übungen
Mit einem Luftbegrenzungsgerät können Sie die Luftmenge, die Sie in Ihren Körper aufnehmen, kalibrieren und begrenzen, um Ihre Lungenkapazität aufzubauen. Insbesondere bauen Sie Ihren Zwerchfellmuskel auf. Die BlueWaterHunter-Website fordert Sie dazu auf, diese Atemübungen zweimal täglich, einmal morgens und einmal abends, durchzuführen. Stellen Sie sicher, dass Sie diese Übungen ausführen, wenn Sie sich hinsetzen. sonst könnten Sie ohnmächtig werden und fallen.
Überlegungen
Freitauchen ist ein riskantes Geschäft. Eine in 2009 im "Journal of Sports Science" veröffentlichte Forschungsstudie ergab, dass eine Reihe bescheidener Freitauchgänge bis zu einer Tiefe von 30- oder 40-Metern oder ein einzelner Tauchgang bis zu mehr als 200-Metern zu Symptomen einer Dekompressionskrankheit führen kann, die ein schwerwiegendes neurologisches Problem darstellt Bedingung. Wenn Sie die Welt des Freitauchens erkunden möchten, arbeiten Sie sicher mit einem Freitauchclub oder -trainer zusammen, der Ihnen die Seile zeigen kann.




