Kann Ein Arbeitgeber Disziplinarinformationen Weitergeben?

Autor: | Zuletzt Aktualisiert:

Unternehmen prüfen häufig die bisherigen Leistungen der Bewerber, bevor sie eine Einstellungsentscheidung treffen.

Das staatliche Recht ist unterschiedlich, ob ein Arbeitgeber Disziplinarinformationen über ehemalige Arbeitnehmer offenlegen kann. Die Frage stellt sich normalerweise, wenn ein Mitarbeiter einen neuen Job sucht. Einige Staaten gewähren Arbeitgebern Immunität, andere nicht. Viele Arbeitgeber beschränken die Informationen, die sie weitergeben, um Diffamierungsklagen zu vermeiden.

Bedenken hinsichtlich der Offenlegung von Informationen

Frühere Arbeitgeber befürchten häufig, dass die Offenlegung von Disziplinarinformationen zu Klagen gegen sie führen könnte. Das Landesrecht zum Thema ist unterschiedlich. In einigen Staaten können Arbeitgeber nur mit Zustimmung der Arbeitnehmer Auskunft erteilen. Andere Staaten schützen Arbeitgeber vor Verleumdungsklagen, indem sie Immunität gewähren, wenn die Informationen in gutem Glauben gegeben werden. Andere Staaten haben nur wenige oder gar keine Gesetze.

Diffamierungsrisiko

Das Hauptrisiko, dem Arbeitgeber bei der Offenlegung von Disziplinarinformationen ausgesetzt sind, ist eine Diffamierungsklage. Eine diffamierende Aussage muss den Ruf des Mitarbeiters schädigen oder ihn lächerlich machen. Um eine solche Klage zu verteidigen, muss der Arbeitgeber die Richtigkeit der von ihm gemachten Aussagen nachweisen können. Einige Staaten gewähren teilweise Immunität für Referenzen, solange die Aussage in gutem Glauben gegeben wird.

Wie Arbeitgeber Diffamierungsklagen vermeiden können

Bestimmte Richtlinien können verwendet werden, um einem Arbeitgeber zu helfen, eine Diffamierungsklage zu vermeiden, wenn Disziplinarinformationen angezeigt werden, nachdem er um eine Referenz gebeten wurde. Beispielsweise könnten Arbeitgeber von neuen Arbeitnehmern eine unterschriebene Einwilligung einholen, dass sie Informationen an zukünftige Arbeitgeber weitergeben können. Arbeitgeber können auch eine genaue und objektive Personalakte führen, eine Person mit den Referenzen beauftragen und alle Referenzen nur schriftlich angeben. Arbeitgeber können sich auch an einen Anwalt wenden, um sicherzustellen, dass ihre Richtlinien den Gesetzen ihres Staates entsprechen.

Beispiele für staatliche Gesetze in Bezug auf Disziplinarinformationen

Das staatliche Recht ist unterschiedlich, wie viele Informationen Arbeitgeber über ehemalige Arbeitnehmer preisgeben können. In Texas kann ein Arbeitgeber beispielsweise den Grund für die Kündigung, die Arbeitsleistung sowie die Anwesenheit und Einstellung eines Arbeitnehmers schriftlich offenlegen. Der Arbeitgeber ist immun, wenn er Informationen preisgibt, die nach vernünftigem Ermessen der Wahrheit entsprechen. In der Zwischenzeit sind Arbeitgeber in Utah immun, es sei denn, sie legen Informationen mit einer bestimmten Absicht zur Irreführung offen oder wissen, dass die Informationen falsch sind. Da die Gesetze von Staat zu Staat unterschiedlich sind, sollten sich betroffene Arbeitgeber oder Arbeitnehmer an einen Anwalt wenden, um Einzelheiten zu erfahren.