Was Ist Ein Bilanzgewinn?

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Ein Unternehmen behält sich einbehaltene Einnahmen vor.

Das Bilanzkonto in der Bilanz entspricht dem Betrag, den ein Unternehmen für sich selbst behält Auszahlung an die Aktionäre als Dividende. Nettoeinnahmen und Dividenden sind die Posten, die die Gewinnrücklagen erhöhen oder verringern. Verluste und Dividendenzahlungen mindern die Gewinnrücklagen, Gewinne erhöhen die Gewinnrücklagen.

Bilanzgewinn

Die Formel für die Gewinnrücklagen ist das Periodenergebnis zuzüglich der vorhandenen Gewinnrücklagen abzüglich der Dividendenzahlungen. Wenn beispielsweise ein Unternehmen einen Gewinn von 587.100 US-Dollar erzielt hat und der Gewinn seiner früheren Periode bei 1.456.789 US-Dollar lag, beträgt der neue Bilanzgewinn 2.043.889 US-Dollar. Wenn das Unternehmen Dividenden in Höhe von 145.679 $ ausbezahlt, würde das Konto mit Gewinnrücklagen einen Saldo von 1.898.210 $ oder 2.043.889 $ minus 145.679 $ anzeigen.

Warum es wichtig ist

Die Bilanz eines Unternehmens zeigt das Vermögen des Unternehmens abzüglich seiner Verbindlichkeiten. Dieser Wert wird im Abschnitt "Eigenkapital" der Bilanz ausgewiesen, in dem Sie die Gewinnrücklagen finden. Wenn ein Unternehmen sich entscheidet, seine einbehaltenen Gewinne zu erhöhen, anstatt Dividenden auszuschütten, ist dies ein Zeichen dafür, dass das Management lieber Geld zurück in das Geschäft investiert. Dies ist normalerweise der Fall bei schnell wachsenden Unternehmen, die das Geld brauchen, um zu wachsen. Ein hoher Bilanzgewinn gibt dem Unternehmen ein Polster für den Fall, dass das Geschäft sich verschlechtert. Es gibt dem Unternehmen auch die Flexibilität, andere Dinge wie Schulden abzuzahlen. Stabile und reife Unternehmen, die eine geringere finanzielle Volatilität aufweisen, bevorzugen in der Regel die Ausgabe von Dividenden an die Aktionäre.

Gewinnvortrag und Dividende

Das Verhältnis zwischen Dividendenausschüttung und Ausschüttung in den Gewinnrücklagen ist für Investoren wichtig. Zum Beispiel würden Anleger, die Dividenden bewerten, offensichtlich eine hohe Ausschüttungsquote erwarten. Um das Verhältnis zu berechnen, teilen Sie die Dividendenzahlung durch Einkommen. Wenn ein Unternehmen beispielsweise eine jährliche Dividende von 1,50 US-Dollar pro Aktie zahlt und der Gewinn je Aktie 3 US-Dollar beträgt, entspricht dies einer Dividendenausschüttung von 50 Prozent. Mit anderen Worten, das Unternehmen zahlt die Hälfte dessen, was es seinen Aktionären verdient, und behält die andere Hälfte in den Gewinnrücklagen. Der Anteil, den die Gesellschaft für sich behält, ist die Selbstbehaltsquote, die in diesem Fall 50 Prozent beträgt.

Überlegungen

Bei der Entscheidung über eine Gesellschaft konzentrieren sich die Investoren nicht nur auf die Bilanz, sondern auch auf die Gewinn- und Verlustrechnung und die Kapitalflussrechnung eines Unternehmens ist eine Investition wert. Zusammengefasst bietet der Abschluss einen umfassenden Überblick über die finanzielle Situation des Unternehmens. Es spielt keine Rolle, ob ein Unternehmen hohe oder niedrige einbehaltene Gewinne hat - was für Anleger wichtig ist, ist, wie das Unternehmen das Geld verwendet. Zum Beispiel könnte ein Unternehmen seine Gewinnrücklagen aufbauen, um eine Akquisition zu tätigen oder in ein neues Projekt zu investieren. Auf der anderen Seite könnte sich ein Unternehmen dazu entschließen, die Gewinnrücklagen niedrig zu halten, da es ständig Geld in Projekte oder Initiativen investiert. Am wichtigsten ist, ob die Strategie eine angemessene Rendite erzielt.