Wie Handle Ich Aktien Für Kurzfristige Gewinne?

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Erfahrene Trader entwickeln Systeme und Disziplin, um den Handel mit negativen Emotionen zu vermeiden.

Im Vergleich zu Buy-and-Hold-Ansätzen Fristengewinne erfordern eine ausgezeichnete Disziplin und eine hohe Risikobereitschaft. Über kurze Zeiträume betrachtet, wechseln die Aktienkurse zwischen Auf- und Abwärtsbewegungen, die als "Schwankungen" bezeichnet werden, die unberechenbar und weitgehend unvorhersehbar erscheinen. Eine Aktie mit großen Schwankungen gilt als volatil, was für die meisten langfristigen Anleger eine beunruhigende Qualität darstellt. Swing-Trader verlassen sich jedoch auf die Volatilität einer Aktie, um ihre kurzfristigen Gewinne erfolgreich zu verdienen, obwohl sie auch die starken Emotionen beherrschen müssen, die volatile Positionen begleiten.

Crowd-Think und Emotionaler Handel

Viele Ökonomen und Trader beschreiben das Chaos kurzfristige Bewegung von Aktien als die "Random-Walk-Hypothese", die darauf hindeutet, dass kurzfristige Preisbewegungen nicht vorhersehbarer als zufällige Chance sind. Sie weisen auch darauf hin, dass die Preisvolatilität zum Teil auf starke Emotionen - vor allem Gier und Angst - zurückzuführen ist, die von allen Händlern erfahren werden; Anleger, die eine steigende Aktie bemerken, neigen dazu, sie aus Gier zu spät zu kaufen und eine Aktie zu früh zu verkaufen, weil sie Verluste fürchten und der Unsicherheit ihrer volatilen Position nicht widerstehen können. Dieses Verhalten wird "crowd think" genannt und ist selbst für erfahrene Investoren eine echte Gefahr.

Entwicklung eines Handelssystems

Um emotionalen Handel zu überwinden, entwickeln professionelle und erfahrene Anleger Handelssysteme. Ein System erlaubt Ihnen, Positionen mechanisch und nicht emotional zu betreten und zu verlassen, aber es erfordert eine starke Disziplin als Leim. Während eine Vielzahl von Ansätzen für die Entwicklung von Handelssystemen existiert, beginnen viele Swing-Trader mit der Verwendung eines benutzerdefinierten Stockscreeners - Software, die nach spezifischen fundamentalen oder technischen Kriterien sucht und diese lokalisiert. Aus dieser Gruppe von Aktien erstellen Trader Regeln, die beschreiben, wann Positionen betreten und beendet werden sollen. Der letzte Schritt besteht darin, das Regelsystem entweder anhand historischer Marktdaten oder anhand simulierter Geschäfte unter tatsächlichen Marktbedingungen zu testen.

Handel mit Aufwärts- und Abwärtsbewegungen

Handelsaktien für kurzfristige Gewinne erfordern, dass ein Händler weiß, wie um eine Aktie unabhängig von ihrer Ausrichtung erfolgreich zu handeln. Going Long bedeutet, eine Aktie mit dem Ziel zu kaufen, sie nach dem Kursanstieg zu verkaufen, aber auch Short-Term-Trader profitieren von Abwärtsbewegungen. Häufig als Leerverkäufe bezeichnet, bedeutet Leerverkauf, dass Sie eine Aktie verkaufen, die Sie nicht besitzen. Um dies zu tun, leihen Sie Aktien von jemand anderem - in der Regel Ihr Brokerhaus - zu verkaufen, in der Hoffnung, später Ersatzaktien zu kaufen, wenn der Aktienkurs gesunken ist. Der Gewinn ergibt sich aus der Differenz zwischen dem hohen Preis, zu dem Sie die geliehenen Aktien zuerst verkauft haben, und dem niedrigeren Preis, zu dem Sie sie später zurückkaufen.

Überkaufte und überverkaufte Konditionen

Wenn die Nachfrage den Kurs einer Aktie hoch genug treibt wer früher Positionen einging, beginnt, Gewinne durch Verkäufe zu erzielen, und die Stärke in der Aktie schwächt sich ab, bis sie den überhöhten Preis nicht mehr halten kann. An diesem Punkt kann eine Aktie als überkauft betrachtet werden, und Swing-Trader nehmen Short-Positionen ein, um von der bevorstehenden Abwärtsbewegung zu profitieren. Das Gegenteil davon ist, dass die Aktie überverkauft ist und Swingtrader ihre Positionen umkehren, indem sie lange gehen, um von der Aufwärtsbewegung zu profitieren. Durch ein gutes Timing und durch eine angemessene Position ist es möglich, kurzfristige Gewinne aus der Bewegung eines Stocks in beide Richtungen zu erzielen.