
Persönliche Investitionen können unter anderem nach Größe und Art klassifiziert werden.
Das Organisieren persönlicher Anlagen in Kategorien bedeutet, zu verstehen, wie die Anlagen funktionieren, sowie die allgemeinen Klassifikationen, in die sie fallen. Ein sorgfältig zusammengestelltes Portfolio sollte eine Vielzahl von Anlagetypen in einer Reihe von Kategorien aufweisen, deren Proportionen der Risikotoleranz und der Lebensphase eines Anlegers entsprechen. Durch die Diversifizierung Ihrer Anlagen sorgen Sie für ein angemessenes Wachstum, damit Ihnen nicht das Geld ausgeht, und einen angemessenen Schutz, damit Sie bei einer Art von Anlagekämpfen nicht Ihr Notgroschen verlieren. Um eine ordnungsgemäße Diversifikation sicherzustellen, müssen Sie Ihre Anlagen organisieren und klassifizieren. Dies bedeutet, dass Sie die Kategorien für jede einzelne festlegen, um ein angemessenes Gleichgewicht zu erzielen und aufrechtzuerhalten.
Anlagekategorien
Stellen Sie fest, ob Ihre Anlagen Aktien einzelner Unternehmen sind. Investmentfonds, die in einen Aktienkorb investieren; Anleihen für Unternehmens- oder Kommunalschulden; oder Einlagenzertifikate sowie Bargeld und andere sonstige Gegenstände wie Immobilien.
Wählen Sie eine Klassifizierungsmethode für Ihre Aktien und klassifizieren Sie diese nach dieser Methode. Beispielsweise teilt Morningstar Aktien in acht Kategorien ein: notleidendes, hartes Vermögen, zyklisches, spekulatives Wachstum, aggressives Wachstum, klassisches Wachstum, langsames Wachstum und hohe Renditen. Die Kategorie, zu der jede Aktie passt, sollte etwas über die Aktie als Anlage aussagen. Beispielsweise sollen aggressive Wachstumsaktien mit dem damit verbundenen Verlustrisiko schneller als der Gesamtmarkt an Kurs gewinnen. Sie möchten eine Ausgewogenheit der Anlagekategorien, die zu Ihrer gewählten Strategie passt. Wenn Sie beispielsweise eine langfristige Perspektive haben, möchten Sie einen höheren Anteil an Wachstumsaktien halten. Wenn der Ruhestand nahe ist, möchten Sie einen geringeren Anteil an potenziell volatilen Aktien behalten.
Kategorisieren Sie Ihre Bestände nach Typ, um sie weiter zu differenzieren. Beispielsweise können Aktien nach Marktkapitalisierung eingestuft werden. Sektor, wie Technologie; oder auch geografische Lage, wie beispielsweise lateinamerikanische oder europäische Aktien. Sie können sogar in Kategorien wie Blue Chip für diejenigen großen Unternehmen aufgeführt werden, die konstante Dividenden zahlen und zu den Branchenführern gehören. Je weiter Sie Ihr Organisationssystem verfeinern, desto besser können Sie Ihrem Investitionsplan folgen, indem Sie sicherstellen, dass Sie nicht zu anfällig für einen Abschwung in einem bestimmten Sektor sind.
Wählen Sie eine Klassifizierungsmethode für Ihre Investmentfonds und klassifizieren Sie diese nach dieser Methode. Morningstar verfügt erneut über ein beliebtes System, das auf der Basis seiner "Style Box" mit neun Boxen erstellt wurde. Dabei werden die Fonds basierend auf ihrer Zuordnung zu zwei Klassen aufgelistet: Risiko, von niedrig bis hoch; und Größe, von klein bis groß. Ein Fonds kann beispielsweise ein Large-Cap-Value-Fonds sein, dh, seine Größe gehört zu den größten Fonds oder ein Large-Cap-Fonds, während seine Anlagestrategie zu den konservativsten oder wertmäßigsten Fonds gehört. Diese Organisation ermöglicht es Ihnen erneut, Ihre Vermögensallokation zu verfolgen und die richtige Mischung in Ihrem Portfolio sicherzustellen.
Kategorisieren Sie Ihre Fonds nach Typ, um sie gegebenenfalls weiter zu differenzieren. Beispielsweise sind einige Fonds auf Wachstum ausgerichtet, während andere auf Wachstum und Einkommen ausgerichtet sind. Beide Bezeichnungen fallen in die Morningstar-Box. Auf der anderen Seite passt ein Renten- oder Geldmarktfonds nicht reibungslos in einen der neun Bereiche der Style-Box. Je gründlicher Ihr Klassifizierungssystem ist, desto besser können Sie wie bei Ihren Aktien Ihre Portfolioallokation nachvollziehen und an Ihre Bedürfnisse anpassen.




