
Drogentests verhindern den Drogenkonsum am Arbeitsplatz, sind jedoch umstritten.
Laut einem Bericht der Santa Clara University kosten Drogen- und Alkoholmissbrauch die Arbeitgeber jedes Jahr einen Produktivitätsverlust von fast 100 Milliarden US-Dollar. Das Problem ist so weit verbreitet, dass Unternehmen der Führung des US-Militärs folgen und zufällige Drogentests einführen, um sicherzustellen, dass sie drogenfreie Kandidaten einstellen. Dieser Prozess ist jedoch teilweise kontrovers diskutiert worden. Viele Mitarbeiter halten zufällige Urinuntersuchungen für eine Verletzung der Privatsphäre. Einige weigern sich sogar, den Test abzulegen, was zu ihrer Kündigung führen kann. Diese hitzige Debatte hat zu Spannungen in der Belegschaft geführt, so dass die Unternehmensleiter über die Vor- und Nachteile zufälliger Drogentests nachdenken mussten.
Saubere Mitarbeiter
Die Behörde für Drogenmissbrauch und psychische Gesundheit schätzt, dass nach einem Bericht von CNNMoney von den 20.3-Millionen US-Erwachsenen mit Substanzstörungen in 2008 fast 16-Millionen in Voll- oder Teilzeit beschäftigt waren. Der größte Vorteil von Urinuntersuchungen besteht darin, dass Unternehmen diese Drogenkonsumenten herausfiltern können. Und da jederzeit und in kürzester Zeit zufällige Urinuntersuchungen durchgeführt werden können, können die Mitarbeiter den Test nicht vorhersagen.
Bessere Arbeitsumgebung
Die Durchführung zufälliger Urinuntersuchungen sagt etwas über das Unternehmen aus. Es teilt den Mitarbeitern mit, dass bestimmte Verhaltens- und Leistungsstandards durchgesetzt werden. Die Einführung einer drogenfreien Kultur stärkt ein Wertesystem, das alle Unternehmensebenen durchdringen kann. Es verringert auch das Risiko, dass Drogenabhängige sich oder andere bei der Arbeit verletzen, Fehler machen, die dem Unternehmen und seinem Ruf schaden können, und das Eigentum des Unternehmens stehlen, um ihre Drogengewohnheiten zu unterstützen. Einige Unternehmen haben 50-prozentuale Einbußen bei drogenbedingten Unfällen und Bestandsverringerungen gemeldet, nachdem zufällige Drogentests durchgeführt wurden.
Teuer
Wie bei allen Programmen gibt es auch bei der zufälligen Urinanalyse Nachteile. Zum einen ist es nicht billig. Die Kosten für die Durchführung eines zufälligen Urinanalyseprogramms variieren, die Kosten können jedoch zwischen 20 und 35 USD pro Test liegen. Es ist bekannt, dass Unternehmen in einem Jahr bis zu 28,000-Drogentests durchgeführt haben, sodass sich die Kosten schnell summieren können. Arbeitgeber und Unternehmer müssen viele Faktoren in Bezug auf die Kosten berücksichtigen. Sie müssen entscheiden, ob der materielle und immaterielle Nutzen von zufälligen Urinuntersuchungen die Kosten des Programms überwiegt.
Datenschutz
Ein weiterer möglicher Nachteil von zufälligen Drogentests ist die Vorstellung, dass sie einen Verstoß gegen die Privatsphäre darstellen und daher zu einer niedrigeren Arbeitsmoral der Mitarbeiter beitragen können. Viele Mitarbeiter fühlen sich möglicherweise verletzt, wenn sie um eine Urinprobe gebeten werden. Einige haben möglicherweise das Gefühl, dass sie zu Unrecht ausgewählt werden, unabhängig davon, wie gerecht die Tests durchgeführt werden. Andere könnten befürchten, dass die Tests zu ungenauen Ergebnissen führen. Diese Art von Bedenken von Mitarbeitern ist besonders problematisch für Unternehmen, die gerade mit der Implementierung von Drogentests begonnen haben.




