
Akquisition ist eine gemeinsame Wachstumsstrategie für kleine und große Unternehmen.
Unternehmen können entweder durch organisches Wachstum oder durch Akquisition wachsen. Zahlreiche Studien haben die Auswirkungen von Akquisitionen sowohl auf die Zielgesellschaft als auch auf die übernehmende Gesellschaft untersucht. Diese Studien zeigen, dass die Aktien der übernehmenden Gesellschaft in der Regel unmittelbar nach einer Kaufankündigung fallen, während die Aktien der Zielgesellschaft oder des Unternehmens, das erworben wird, tendenziell steigen. Dies ist im Wesentlichen auf die Prämie zurückzuführen, die das übernehmende Unternehmen auf die Aktien des Zielunternehmens zu zahlen hat.
Anreiz zum Verkauf
Der häufigste Grund für den Preisanstieg des Zielunternehmens und den Preisrückgang des Erwerbers ist die Marktprämie, die das übernehmende Unternehmen für die Aktien des Zielunternehmens zahlen muss. Die Aktionäre der Zielgesellschaft brauchen einen Anreiz, ihre Aktien zu verkaufen, und dieser Anreiz kommt in Form von mehr Geld. Dies bedeutet, dass das übernehmende Unternehmen in der Regel einen Aufschlag auf den Aktienkurs des Zielunternehmens zahlt. Wenn ein Zielunternehmen beispielsweise mit 10 US-Dollar pro Aktie handelt, muss der Käufer wahrscheinlich mehr als 10 US-Dollar pro Aktie zahlen, um das Zielunternehmen zum Verkauf zu bewegen. Je höher die Prämie, desto mehr erwartet das übernehmende Unternehmen von der Transaktion. Nach der Veröffentlichung des Geschäfts wird der Kurs des Zielunternehmens typischerweise bis zum Abschluss der Übernahme in der Nähe des Kaufpreises gehandelt.
Der Preis des Erwerbs
Während der Aktienkurs des erworbenen Unternehmens in der Regel steigt, ist der Bestand gestiegen Der Preis der erwerbenden Gesellschaft sinkt in der Regel. Dies liegt vor allem daran, dass die für die Aktien des Zielunternehmens gezahlte Prämie zumindest auf dem Papier mehr wert ist als das Unternehmen. Die übernehmende Gesellschaft muss möglicherweise zusätzliche Barmittel zahlen oder mehr Schulden aufnehmen, um die Differenz auszugleichen. Dieses Abwärtsszenario kann durch die Marktstimmung noch verstärkt werden. Wenn Anleger der Ansicht sind, dass das Ziel aufgrund überhöhter Kurs-Gewinn-Verhältnisse oder anderer Kennzahlen überbewertet ist, könnten sie den Aktienkurs des übernehmenden Unternehmens sogar noch weiter drücken.
Aktienkurs steigt für Übernahmegarantie
In seltenen Fällen Der Aktienkurs des übernehmenden Unternehmens kann auch nach Bekanntgabe eines Buyouts steigen. Dies geschieht normalerweise, wenn Investoren glauben, dass das übernehmende Unternehmen ein Preisangebot für das Zielunternehmen erhalten hat. Wenn das übernehmende Unternehmen eine besondere Schwäche und / oder einen schlechten Markennamen hat, der durch den guten Ruf und die Reputation des Zielunternehmens unterstützt wird, könnte dies auch den Aktienkurs des übernehmenden Unternehmens erhöhen.
Langfristige Preise
Während Studien darauf hindeuten, dass der Preis des Zielunternehmens unmittelbar nach einer Ankündigung des Übernahmeangebots steigen wird - und der Preis des Acquirers sinkt - konzentrieren sich diese Studien in erster Linie auf die kurzfristige Preisgestaltung. Ein gutes Management-Team, gepaart mit einer guten Integrationsstrategie, kann den Aktienkurs des übernehmenden Unternehmens langfristig deutlich verbessern. Es gibt jedoch keine Garantie, dass ein Deal, selbst mit den besten Managementteams, zu höheren langfristigen Aktienkursen führt. Es liegt am Management-Team des übernehmenden Unternehmens, die Akquisition ausreichend zu nutzen. Wenn das Management-Team Schwierigkeiten hat oder Probleme mit dem Übergang und der Integration hat, könnte der Deal die Aktien des übernehmenden Unternehmens auf lange Sicht sogar noch weiter drücken.




