Sollte Ein Chef Lernen, Was Die Hobbys Seiner Mitarbeiter Sind?

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Informieren Sie sich über die Hobbys Ihrer Mitarbeiter, um Ihre Arbeitsbeziehungen zu verbessern.

Wenn Sie mit Ihren Mitarbeitern in Kontakt treten möchten, gibt es keinen besseren Weg, als ein Gespräch über gemeinsame Interessen wie Hobbys oder Sport zu beginnen. Nach Ansicht des Managementexperten Ken Blanchard erhöht es das Engagement der Mitarbeiter und schafft ein positives Arbeitsumfeld, das zu einer Verbesserung der Produktivität führt, wenn Menschen dazu angeregt werden, Dinge richtig zu machen und sich für ihre Mitarbeiter zu interessieren. Ein Chef sollte lernen, was die Hobbys seiner Mitarbeiter sind, aber darauf achten, Grenzen zu setzen.

Einführung

Wenn Ihr Unternehmen wächst, verlieren Sie möglicherweise den Kontakt zu Ihren Mitarbeitern. Die Moral kann leiden, und Sie wissen möglicherweise nicht, was die Mitarbeiter wirklich denken. Um zu erfahren, was Ihre Mitarbeiter im Job machen, müssen Sie einige Zeit damit verbringen, sie kennenzulernen. Nur dann sind sie bereit, offen Feedback und Ideen auszutauschen. Wenn Sie Interesse an Ihren Mitarbeitern zeigen, werden diese darüber informiert, dass Sie sie respektieren und schätzen.

Die Vor-

Wenn Sie die Hobbys und das Leben Ihrer Mitarbeiter außerhalb der Arbeit kennen, können Sie die anderen Anforderungen an ihre Zeit besser verstehen. Möglicherweise stellen Sie fest, dass persönliche Talente auch im Job eingesetzt werden können. Gelegentliche Gespräche über Mitarbeiterhobbys können zu echten Einsichten darüber führen, wie sich die Unternehmensabläufe verbessern lassen. Sie können herausfinden, wie sich relativ geringfügige Änderungen negativ auf Ihre Belegschaft auswirken oder wie mühsam, zeitaufwendig und veraltet Ihre Systeme sind. Dies kann notwendige Änderungen auslösen, ohne dass zusätzliche Kosten für externe Berater anfallen. Dieser informelle Dialog hilft Ihnen auch, Ihr wahres Ich zu zeigen und Ihre Authentizität zum Ausdruck zu bringen, um Ihre Mitarbeiter zu inspirieren, ihnen zu vertrauen und sie zu motivieren, so hart und leidenschaftlich wie Sie zu arbeiten.

Die Nachteile

Wenn Sie Ihren Mitarbeitern zu nahe stehen, kann dies Ihre Autorität gefährden. Wenn Sie etwas über das Hobby eines Mitarbeiters erfahren und daran teilnehmen, kann dies auch dazu führen, dass Sie Ihre Ansichten über ihn und seine Ansichten über Sie versehentlich verzerren. Ihr Ziel als Führungskraft in kleinen Unternehmen ist es, sich auf Arbeitsthemen und -probleme zu konzentrieren, nicht auf das Stricken, Holzschnitzen oder Malen Ihres Mitarbeiters. Sie möchten auch nicht, dass ein Mitarbeiter Ihr Interesse als Bestätigung einer Aktivität missversteht, die möglicherweise keine positive Reflexion über Ihr Unternehmen oder sogar eine gute Idee für ihn persönlich darstellt. Zusätzliche Erkenntnisse über die Umstände Ihres Mitarbeiters können zwar das unangemessene oder fragwürdige Verhalten eines Mitarbeiters bei der Arbeit wie Müdigkeit oder Desinteresse erklären, entschuldigen dies jedoch nicht.

Überlegungen

Viele Arbeitgeber ermitteln potenzielle Mitarbeiter mithilfe von Social-Media-Technologien. Das heißt nicht, dass ein Arbeitgeber seine Mitarbeiter wirklich kennt. Nutzen Sie arbeitsbezogene soziale Situationen wie Mittagessen, Teambuilding-Events und andere informelle Aktivitäten, um Ihre Mitarbeiter nach ihrem Leben außerhalb der Arbeitszeiten zu fragen. Mit diesen Gesprächen lernen Sie die Stärken und Schwächen Ihrer Mitarbeiter aus einer neuen Perspektive kennen. Dies schafft auch Vertrauen. Dann erhalten Sie echte Kritik, Feedback und Ideen, um die Richtung Ihres Unternehmens von Mitarbeitern zu bestimmen, die Ihnen vertrauen und Sie respektieren, ohne Angst vor Repressalien oder Auswirkungen zu haben.